Dienstag, 30. Juli 2019

Liebe Böddenstedter,

heute müssen wir leider ein trauriges Thema hier ins Blog stellen: wir haben nun über viele Wochen erleben müssen, dass vom Grab unserer Mutter immer wieder Blumen verschwinden. Fast jede Blüte wurde abgeschnitten und einige wurden einfach daneben geworfen. Wer tut so etwas - und noch dazu auf einem Friedhof?
Dass Menschen unterschiedliche Auffassungen darüber haben, wie es auf einem Friedhof aussehen sollte, können wir verstehen. Da hat jeder seine eigene Vorstellung. Aber es gibt doch keinen Grund, auf diese Weise den Toten die Ehre zu nehmen und die Lebenden, die hier an ihre Lieben denken, traurig zu machen.
Nun haben wir wieder Blumen gepflanzt. Wer weiß, wie lange wir daran Freude haben.
Christine Kohnke-Löbert

Mittwoch, 17. Juli 2019

Alter Fachwerkgiebel in neuem Glanz

Das große Niederdeutsche Hallenhaus in der Böddenstedter Twiete hat Zimmermeister F. Hilmer im Jahr 1821 erbaut. Den Giebel verdeckte 70 Jahre lang ein angebauter Rinderstall mit Pultdach. 

Die Besitzerfamilie Döhrmann hat diesen Anbau nun abgebrochen, um den Giebel wieder freizulegen. Soeben ist die Bauinschrift farblich neu gefasst worden. Der Böddenstedter Dorfkern hat damit sehr gewonnen, auch dank der fachkundigen Malerarbeiten. 

Maler-Altgeselle Leo Bodach demonstriert die Restauerierung einer Inschrift am Denkmaltag in Böddenstedt 2018.