Dienstag, 23. April 2019

Dienstag, 16. April 2019

Altes Pflaster neu verlegt an der Twiete



Noch 1956 wurde die Suderburger Straße mit Findlingen neu gepflastert, heute sind die Kopfsteinpflaster durch Asphaltdecken verdrängt. In der Twiete liegt das alte Straßenpflaster noch unter der dünnen Teerdecke.
Auf den Bauernhöfen ist altes Feldsteinpflaster z.T. noch erhalten, so großflächig auf dem Hof von Godeke Hilmer: Es hält dort seit Jahrhunderten. Auch der starken modernen Belastung ist es gewachsen.

Bei der Neugestaltung einer Zufahrt von der Twiete aus hat sich Godeke Hilmer entschlossen altes Pflaster neu zu verlegen zu lassen, Straßenbaumeister Richard Voss aus Schackendorf bei Bad Segeberg ist dort gerade bei der Arbeit.

Auf der anderen Seite der Twiete (Nr. 2) wurde – unter Aufschüttungen – vor kurzem ein altes Hofpflaster wieder frei gelegt.

Schön wäre es, wenn das Straßenpflaster der Twiete wieder freigelegt werden könnte. Dazu Richard Voss:
„Der Teerbelag der Twiete lässt sich leicht entfernen, da hier nicht mit Bitumen vorgespritzt wurde. Die schadhaften Stellen im Findlingspflaster können problemlos ausgebessert werden, die Arbeitskosten für das Flicken schätze ich auf 60,- bis 80,- € pro m².“

Text: Horst Löbert
Fotos:  1956 Pflasterung der Suderburger Straße, Besitz: Katrin Brammer
2019 Richard Voss bei der Arbeit, Horst Löbert

Müll am Böddenstedter Osterfeuer


Dienstag, 16. April 2019, Allgemeine Zeitung / LOKALES

Wurzeln, Laub und Steine illegal am Osterfeuerplatz entsorgt
Ärger über Umweltfrevel in Böddenstedt / Dorfjugend muss den Schutt jetzt kostenpflichtig abgeben
Illegale Schutt-Entsorgung: Unbekannte haben Baumwurzeln, Erde, Steine und Laub am Osterfeuerplatz zwischen Böddenstedt, Suderburg und Bahnsen abgekippt. Foto: PRIVAT
Böddenstedt – Erlaubt ist nur die Anlieferung von Strauchschnitt und dünnen Ästen. Doch was Unbekannte jetzt am Osterfeuerplatz im Dreieck zwischen Böddenstedt, Suderburg und Bahnsen abgeladen haben, spottet jeder Beschreibung: Haufenweise Baumwurzeln, Erde, Laub und große Steine wurden dort illegal entsorgt. Entsprechend sauer sind die Böddenstedter Dorfjugend und Familie Hilmer, der die benachbarte Feldscheune gehört.
Auch der Böddenstedter Ratsherr Hans-Jürgen Drögemüller (SPD) ist über den Umweltfrevel empört. „Das ist wirklich eine Sauerei“, sagt er. „Die Dorfjugend gibt sich so viel Mühe mit dem Osterfeuer – und dann kommt jemand und lädt dort einfach Schutt und Unrat ab.“ Schon seit Wochen fahren die jungen Leute durch Böddenstedt und holen Strauchschnitt von den Bürgern ab. Besonders die älteren Bewohner freuen sich über den Service.
Schon seit Jahren sei im Ort bekannt, was zum Osterfeuer gebracht werden darf. Wurzeln gehörten keinesfalls dazu. „Die glimmen hinterher noch tagelang und müssen abgelöscht werden“, erklärt Drögemüller. Auch die Entsorgung der Steine ärgert ihn sehr. „Die müssen irgendwo ausgebaggert und dann am Osterfeuerplatz abgekippt worden sein. Dazwischen ist noch ganz viel Erde.“
Nun müsse die Dorfjugend den Schutt auf eigene Kosten im Entsorgungszentrum in Borg abgeben. Anzeige gegen Unbekannt werde aber nicht erstattet. „Das bringt ja nichts“, meint Drögemüller. Doch wenn die Verursacher ausfindig gemacht werden sollten, kommt ein saftiges Bußgeld auf sie zu.
Trotz allem wollen sich die Böddenstedter ihr Osterfeuer nicht vermiesen lassen. Es wird am Sonnabend bei Anbruch der Dunkelheit entzündet. In Hilmers alter Feldscheune nebenan soll dann gemeinsam bei Musik und Tanz gefeiert werden.  

Text: Allgemeine Zeitung, bs
Foto: Privat

Sonntag, 14. April 2019

NaturNah: Oasen an der Ilmenau



NaturNah: Oasen an der Ilmenau


Dienstag, 23. April 2019, 18:15 bis 18:45 Uhr
Donnerstag, 25. April 2019, 11:30 bis 12:00 Uhr

Die Ilmenau ist Lebensraum für viele geschützte Arten und der größte und wichtigste Fluss der Lüneburger Heide. Einzigartige Naturräume sind hier rund um die Heidestadt Uelzen erhalten. Das gilt zum Beispiel für die extrem seltene Flussperlmuschel. Im Kiesbett suchen Taucher nach den letzten Exemplaren der Region. Auch andere seltene und bedrohte Arten wie Bachforelle, Eisvogel oder Feuersalamander finden hier noch ökologisch intakte Oasen.
Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" zeigt den Artenreichtum entlang der Ilmenau und ihrer Zuläufe und begleitet engagierte Menschen bei ihrem Einsatz für den Schutz wichtiger Lebensräume.

Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

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Fast 2 Jahre ist es her, als das Fernsehteam am 20 Juli 2017 in unserem Garten war, um "unsere" Feuersalamander zu filmen. Einen ganzen Tag lang hat der Autor Christian Leunig mit Kameramann und Tontechnikerin ungezählte Takes erstellt. Ganz nah -NaturNah- auf den Spuren der Lebewesen, die sich in unserem feuchten Naturgarten wohlfühlen. Wir sind gespannt, auf all die weiteren spannenden Themen aus unserer Region, die in dieser Sendung Platz gefunden haben.

Also, einschalten nicht vergessen am 23.04.2019 um 18:15 Uhr 😊

Herzliche Grüße bis dahin,
Monika und Bernhard