Mittwoch, 7. August 2019

Neue Chronik für Böddenstedt (noch dieses Jahr)


Zurzeit bin ich mit der Datensammlung und Erstellen der Chronik soweit fertig. Jetzt wird sie noch einmal Korrekturgelesen und hat einen Umfang von ca. 490 Seiten.

Sie wird voraussichtlich zu Weihnachten 2019 zur Verfügung stehen.
Die Gemeinde Suderburg hat einen erheblichen Betrag zu den Druckkosten in Aussicht gestellt. Hier fehlt jedoch noch der Ratsbeschluss. Auch die Dorfgemeinschaft Böddenstedt hat sich bereiterklärt den gleichen Druckkostenbeitrag zu leisten.

Die Kosten pro Exemplar liegen dadurch bei ca. 45,00 € bis 50,00 €. (Die genaue Summe ergibt sich aus der Anzahl der Bestellungen)

Um die Bestellmenge besser festlegen zu können, bitte ich um Vorbestellungen um etwas annähernd eine Anzahl zu erhalten.

Bei anschließenden Nachbestellungen wird die Chronik etwa 20,00 € teurer werden.

Vorbestellungen bitte telefonisch 05826-1651,
per Mail: Juergen.Dreyer [at] Boeddenstedt.de oder
WhatsApp 0175-1644144


Ich bitte dieses auch bei Nachbarn und älteren Mitbürgern kundzutun, da nicht alle den Blog lesen bzw. kennen.

Und so beginnt die Chronik……






Gruß

Jürgen Dreyer


Dienstag, 30. Juli 2019

Liebe Böddenstedter,

heute müssen wir leider ein trauriges Thema hier ins Blog stellen: wir haben nun über viele Wochen erleben müssen, dass vom Grab unserer Mutter immer wieder Blumen verschwinden. Fast jede Blüte wurde abgeschnitten und einige wurden einfach daneben geworfen. Wer tut so etwas - und noch dazu auf einem Friedhof?
Dass Menschen unterschiedliche Auffassungen darüber haben, wie es auf einem Friedhof aussehen sollte, können wir verstehen. Da hat jeder seine eigene Vorstellung. Aber es gibt doch keinen Grund, auf diese Weise den Toten die Ehre zu nehmen und die Lebenden, die hier an ihre Lieben denken, traurig zu machen.
Nun haben wir wieder Blumen gepflanzt. Wer weiß, wie lange wir daran Freude haben.
Christine Kohnke-Löbert

Mittwoch, 17. Juli 2019

Alter Fachwerkgiebel in neuem Glanz

Das große Niederdeutsche Hallenhaus in der Böddenstedter Twiete hat Zimmermeister F. Hilmer im Jahr 1821 erbaut. Den Giebel verdeckte 70 Jahre lang ein angebauter Rinderstall mit Pultdach. 

Die Besitzerfamilie Döhrmann hat diesen Anbau nun abgebrochen, um den Giebel wieder freizulegen. Soeben ist die Bauinschrift farblich neu gefasst worden. Der Böddenstedter Dorfkern hat damit sehr gewonnen, auch dank der fachkundigen Malerarbeiten. 

Maler-Altgeselle Leo Bodach demonstriert die Restauerierung einer Inschrift am Denkmaltag in Böddenstedt 2018.

Sonntag, 16. Juni 2019

Knopf gefunden, der um 1835 in Böddenstedt einem Postbeamten von der Jacke sprang

Auf der Suche nach historischen Relikten wurde auch die derzeitige Baustelle der Einfahrt zum Hof G. Hilmer / Suderburger Straße 2 untersucht. Neben viel Schrott fand sich ein bemerkenswerter Knopf aus Messing, der zu einer Postuniform gehörte: Unter einer Krone ist das Monogramm des englischen Königs Wilhelm IV. dargestellt, darunter ein Posthorn.
Wilhelm IV. regierte 1830 bis 1837 und war zugleich Herrscher des Kurfürstentums Hannover, zu dem auch das Fürstentum Lüneburg gehörte.


 

In dieser Zeit führte ein "extra Postweg" von Sprakensehl über Böddenstedt nach Ebstorf, auf dem heutigen Hof von Wilhelm Stolte (Suderburger Straße 1) stand eine Gastwirtschaft mit Ausspann, der Postweg führte über den Hof. 







Hier ein Gebäude (Foto 1903) auf der Westseite











Und auf der Ostseite die Gastwirtschaft (Foto 1908)
Dieses Gebäude steht heute noch. 




1829 wurde die Suderburger Straße neu festgelegt und der Hof Stolte dadurch geteilt. 1914 hat der Nachbar Hilmer die auf seiner Seite liegende Fläche von Stolte erworben.



Der Knopf ist eine kleine Spur historischer Vorgänge.

 

Montag, 3. Juni 2019

Auf den Spuren von Böddenstedts Geschichte


Dr. Horst Löbert hat in den letzten 4 Jahren nach und nach Tafeln mit Hinweisen zu den Örtlichkeiten bzw. zu den einzelnen Themen mit seiner Frau Christine erstellt und anschließend in Eigenleistung an den entsprechenden Orten angebracht. Dafür sprechen wir unseren herzlichen Dank aus.

Es ist ein Rundgang durch den Ort entstanden, der seinen Startpunkt an der Telefonzelle in der Dorfstraße hat. Entlang der Mühlenstraße, über die Twiete, geht es weiter Richtung Süden bis zur Station 17 (Bomben 1944, gegenüber von Manfred Josef). Danach geht es entlang der Suderburger Straße weiter Richtung Norden, über das DGH, bis hin zur Scheune von Heiko Warnecke.

Wer dann noch Zeit und Lust hat, kann sich die Stationen Nr. 26 und 27 an den Hügelgräbern im Wald von Luise Cohrs (am Friedhof) ansehen.

Was jetzt aber neu hinzukommt ist, nach einer Idee von Christian Kniep, ein Audio-Guide, der an den einzelnen Stationen mit einem QR-Code versehen wird und mittels Barcode-Scanner von jedem Smartphone eingelesen werden kann.

Hier der Barcode von Station 1

Beteiligte und Sprecher an diesem Projekt sind:
·         Christian Kniep
·         Dr. Cord Drögemüller
·         Dr. Horst Löbert
·         Jürgen Dreyer

Erläutert werden in diesem Audio-Guide einzelne Punkte zu den Objekten, die die Ausführungen der Tafel ergänzen sollen.

Auch hier ist die WLAN-Verbindung über Freifunk, die wir vor 3 Jahren eingerichtet haben ideal als Ergänzung für einzelne Nutzer.

Im Moment sind wir noch im Entwurfsstadium, aber auch am PC kann man sich diese „Audio-Führung“ anhören. Geplant ist auch, dieses mit weiteren Bildern an den einzelnen Stationen zu ergänzen.
Hier der Link: https://boedde.qnib.org/

und hier noch ein Beispiel zu Navigierung


Wir sind dabei die Inhalte ständig zu ergänzen, also schaut dort ruhig mal öfters rein.
Anregungen sind uns jederzeit willkommen

Gruß Jürgen Dreyer




Donnerstag, 2. Mai 2019

Hurra, wir haben eine Golddorf-Postkarte



In kleiner Stückzahl ist soeben eine Postkarte "Grüße aus dem Golddorf Böddenstedt" erschienen. Sie zeigt nach Fotos von Christine Kohnke-Löbert vier Motive:

Treffen an der Golddorf-Eiche / Mühle / ehemaliger Sparladen mit blauem Speicher / Leben auf dem Sportplatz.

Die Postkarte ist erhältlich bei Christine Kohnke-Löbert (Mühlenstr. 12, ckohnke(ät)t-online.de für 0,80 Euro. Die Einnahmen werden zur Finanzierung der Beschilderung des "Golddörfer Weges" zwischen Böddenstedt und Bohlsen verwendet.


Dienstag, 23. April 2019

Dienstag, 16. April 2019

Altes Pflaster neu verlegt an der Twiete



Noch 1956 wurde die Suderburger Straße mit Findlingen neu gepflastert, heute sind die Kopfsteinpflaster durch Asphaltdecken verdrängt. In der Twiete liegt das alte Straßenpflaster noch unter der dünnen Teerdecke.
Auf den Bauernhöfen ist altes Feldsteinpflaster z.T. noch erhalten, so großflächig auf dem Hof von Godeke Hilmer: Es hält dort seit Jahrhunderten. Auch der starken modernen Belastung ist es gewachsen.

Bei der Neugestaltung einer Zufahrt von der Twiete aus hat sich Godeke Hilmer entschlossen altes Pflaster neu zu verlegen zu lassen, Straßenbaumeister Richard Voss aus Schackendorf bei Bad Segeberg ist dort gerade bei der Arbeit.

Auf der anderen Seite der Twiete (Nr. 2) wurde – unter Aufschüttungen – vor kurzem ein altes Hofpflaster wieder frei gelegt.

Schön wäre es, wenn das Straßenpflaster der Twiete wieder freigelegt werden könnte. Dazu Richard Voss:
„Der Teerbelag der Twiete lässt sich leicht entfernen, da hier nicht mit Bitumen vorgespritzt wurde. Die schadhaften Stellen im Findlingspflaster können problemlos ausgebessert werden, die Arbeitskosten für das Flicken schätze ich auf 60,- bis 80,- € pro m².“

Text: Horst Löbert
Fotos:  1956 Pflasterung der Suderburger Straße, Besitz: Katrin Brammer
2019 Richard Voss bei der Arbeit, Horst Löbert