Mittwoch, 11. April 2018

Bei Vollmond durch die Heide

Einmal im Monat - immer bei Vollmond - lädt Gästeführerin Hannelore Behrens zur Wanderung durch die nächtliche Ellerndorfer Heide ein. Der Gang durch die Heide startet in der abendlichen Dämmerung und bei interessanten Informationen und faszinierenden Aussichten lässt Hannelore Behrens die Geschichte der Heidelandschaft lebendig werden. Sie erzählt von der Entstehung der Heide, einer Landschaft, die unsere Gegend über viele Jahrhunderte prägte und durch die Heidebauernwirtschaft lange am Leben erhalten wurde, vom Wacholder und der Schnuckenherde von Familie Jahnke.
Anmeldungen bei Hannelore Behrens, Tel. 05808 429 oder 0176 52390564.

Die Termine: 30. April, 18.30 Uhr / 29. Mai, 19.00 Uhr / 29. Juni, 20.30 Uhr / 20. Juli, 20.30 Uhr / 27. Juli, 20.30 Uhr / 3. August, 20.30 Uhr / 17. August, 20.30 Uhr / 26. August, 20.00 Uhr / 7. September, 19.00 Uhr / 25. September, 18.30 Uhr / 5. Oktober, 18.00 Uhr und 24. Oktober, 17.30 Uhr

Montag, 9. April 2018

Alte Bäume prägen ein schönes Dorf

Studierende der Universität Hannover in Böddenstedt

Dass Böddenstedt ein schönes Dorf ist, wissen die Böddenstedter nicht erst seit dem Dortwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Dass ein Teil des Charmes dieses Heidedorfes von seinem alten Baumbestand ausgemacht wird, ist den meisten Einwohnern selbstverständlich
ebenso bewusst. Nun haben ihnen dies fünf Studierende der Universität Hannover vom Studiengang „Landschaftsarchitektur und Umweltplanung“ noch einmal bestätigt. Mehrere Monate lang haben sich Pia Neumann, Regine Maedje, Luciana Scholz, Jakob Jürgens und Lorenz Noltemeyer in dem Projekt „Bäume in Böddenstedt“ mit dem Baumbestand des Ortes beschäftigt, ihre Ergebnisse zu den Themen Ökologie, Geschichte, Nuztung, Ästhetik und Pflege stellten sie am Sonntag in Böddenstedt vor.
„Böddenstedt ist als typisches Heidedorf insbesondere von alten Eichen geprägt. Ihre Anpflanzung geht auf das Mittelalter zurück“, erläuterte Regine Maedje. Die Bäume sind damals allerdings nicht aus ästhetischen, sondern aus wirtschaftlichen Gründen angepflanzt worden: Holz war im Mittelalter einer der wichtigsten Energieträger und Raubbau hatte es zur Mangelware werden lassen. Die Heidebauern griffen zur Selbsthilfe und schufen nahe ihrer Grundstücke kleine Haine, wo sie Holz sowohl für den Verkauf als auch zum Eigenbedarf anpflanzten. Alte Karten weisen derartige Haine („Gehäge“) noch im 18. und 19. Jahrhundert auch für Böddenstedt aus.
Im Zuge ihrer Bestandsaufnahme erstellten die
Studierenden ein Modell. Fotos: Kohnke-Löbert
In der Gegenwart haben sich zu den typischen Eichen andere Gehölzarten gesellt. „Kultureller Wandel führt auch zum Wandel der Landschaft und der Ortsbilder“, erläuterten die Studenten. So kommt es, dass heute Linden ebenso wie Erlen, Weiden und Ahorn das Ortsbild bestimmen. Die wirtschaftlichen Notwendigkeiten für den Holzanbau vor Ort sind heute entfallen und so bestimmen weitaus mehr als früher Trends und Modeerscheinungen auch die Gestaltung von Dörfern und Gärten, beispielsweise mit Nadelhölzern und Kirschlorbeer. Dennoch: Die Böddenstedter wissen ihren alten Baumbestand zu schätzen. Immerhin 400 Jahre alt ist die älteste Eiche des Ortes und etwa 300 Jahre steht die berühmte „Blitzeiche“ auf dem Grundstück von Jan-Olaf Albrecht. Diese wurde vor 40 Jahren von einem Blitzeinschlag gespalten, dank guter Pflege konnte der große Baum jedoch gerettet werden. „Der Bestand macht insgesamt einen vitalen Eindruck. Es gibt aber auch Probleme“, so die Studenten: „Man findet viele Stümpfe von großen Bäumen“. Nachgepflanzt werden die althergebrachten Arten jedoch kaum, wenn Neuanpflanzungen vorgenommen werden, dann eher von exotischen Arten. „Die klassische Stieleiche gehört anscheinend zum Auslaufmodell“, so die Studenten. Problematisch seien zudem die Laubentsorgung sowie der Arbeitsaufwand für die Sicherheit. Lösungen könnten hier die Unterstützung privater Haushalte, Nachpflanzungen oder auch eine zentrale Entsorgungsmöglichkeit für das Laub in der Region sein. Die Studierenden haben sich zudem Gedanken über Möglichkeiten der Laubverwertung, etwa in Form von Humusbereitung oder in der Verarbeitung zu Biokohle, gemacht.
Einigkeit bestand zwischen den Studierenden und den anwesenden Böddenstedtern in diesem Punkt: Niemand kann sich den Ort ohne Bäume vorstellen. Dass viele Böddenstedter zudem eine emotionale Verbundenheit zu ihren Bäumen empfinden und diese auch als Lebensraum für Tiere schätzen, fanden die Studierenden durch Interviews heraus.
Zustande gekommen ist das Projekt durch die Vermittlung von Dr. Horst Löbert, die Projektleitung oblag Dr. Roswitha Kirsch-Stracke.

Samstag, 7. April 2018

Telekom kappt Böddenstedt


Die Deutsche Telekom hat nun zu Ostern den 1 Böddenstedter Hausanschluss den Internetzugang verweigert bzw. abgestellt.

Jüngste Vergangenheit des DSL in Böddenstedt:
Bisher war und ist Böddenstedt ein abgeschnittener Teil in Bezug auf DSL. So haben wir in Böddenstedt eine durchschnittliche DSL Geschwindigkeit von 3 Mbit/s und in der nördlich gelegenen Ortheide (43 Anwohner) eine Geschwindigkeit von 0,384 Mbit/s.
Das reichte in der Ortheide für das Onlinebanking und für den normalen Email Verkehr (ohne große Anlagen) aus.

Was war geschehen.
Im Dezember 2017 erhielt der Anschlussinhaber ein Schreiben seitens der Telekom, ab den 02.04.2018 den Anschluss auf Voise over IP (VoIP) umzustellen, was der Anschlussinhaber auch umgehend vornahm.
14 Tage später kam die Nachricht, dass der Anschluss nicht VoIP fähig sei und man ihn seitens der Telekom in einer sogenannten „Blacklist“ aufnimmt und er wie bisher betrieben werden kann.
Im Februar 2018 kam dann ein Anruf seitens der Telekom aus Bonn, es ist doch ein VoIP Anschluss möglich und man schloss den Magenta S Vertrag ab.
In den nächsten 3 Wochen kam jedoch keine Bestätigung von der Telekom.

Anruf bei der Telekom in Bonn. Ergebnis: Es ist kein VoIP Anschluss möglich, der Kunde müsse bei der Hotline 0800 55 11 500 anrufen und dort das Problem schildern.
Am 15.03.2018 ging dann eine schriftliche Beschwerde an die Telekom über den bisherigen Sachverhalt raus, mit der Bitte, alles zu prüfen und um Rückantwort.
Die schriftliche Rückantwort ergab, dass an dem Anschluss kein VoIP möglich sei und dass der Anschluss in der „Blacklist“ aufgenommen wird.

Am 03.04.2018 >> nichts mit der sogenannten „Blacklist“, der Anschluss ist komplett abgeschaltet.

Die Deutsche Telekom schaltet in diesem Jahr alle alten analogen Anschlüsse ab und stellt sie auf VoIP um, also folgen auch in der Ortheide noch weitere Abschaltungen und das kann aus meiner Sicht nicht sein, denn das ist ein Rückschritt in das Jahr 1990 wie damals mit einem 56K Modem.
Ich glaube nicht, dass die Telekom diese Software noch hat, also bleibt man ca. 1 Jahr „offline“ bis der Glasfaseranschluss kommt. Nein !!!!!

Für Nachfragen steht Jürgen Dreyer Tel.: 05826-1651 oder per Mail: Juergen.Dreyer[at]Boeddenstedt.de zur Verfügung.

Montag, 2. April 2018

Bäume in Böddenstedt

Studenten präsentieren Arbeitsergebnisse

Am Sonntag, dem 8. April ab 15 Uhr präsentieren im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ in Böddenstedt fünf Studenten der „Landschaftsarchitektur und Umweltplanung“ aus Hannover die Ergebnisse ihrer Semesterarbeit „Bäume in Böddenstedt“. Die Themen reichen von der Entwicklung des Baumbestandes in den letzten Jahrhunderten bis zu aktuellen Möglichkeiten der Laubverwertung. In einem kleinen Modell haben die Studenten veranschaulicht, welche Baumarten in Böddenstedt vorkommen und welche verschiedenen Funktionen sie haben.

Nach dem Kurzvortrag bleibt Zeit zum lockeren Austausch bei Kaffee und Keksen.