Mittwoch, 15. Februar 2017

Landart 2017 - Seid dabei!

Unser erstes Treffen bei Mila Schrader im Dorfcafé Hösseringen war gut besucht. Danke an alle, die gekommen sind - der große Tisch war fast zu klein für unsere schöne Runde. Wir möchten wieder dabei sein und die Landart 2017 diesmal entlang des Waldgeschichtspfades Hösseringen gestalten. Wir freuen uns, dass wir neue Mitstreiter begrüßen konnten, die unsere Route inhaltlich und musikalisch bereichern werden. Die Eröffnung soll am Freitag, 9. Juni 16.30 Uhr stattfinden, gerne vor Ort im Schootenwald. Um uns die Route gemeinsam anzuschauen, treffen wir uns am Sonnabend, dem 4. März um 14 Uhr am Museumsdorf. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Der Waldgeschichtspfad Schooten 
Einen Spaziergang durch die Waldgeschichte unternehmen: Das verspricht der drei Kilometer lange Waldgeschichtspfad Schooten. An zehn Stationen lädt der familienfreundliche Rundweg ein, nicht nur Flora und Fauna kennen zu lernen, sondern insbesondere die Auswirkungen menschlichen Tuns auf den Wald.
Der Schootenwald bei Hösseringen steht schon, seit es in unserer Region Wälder gibt, also seit ungefähr 10 000 Jahren. Mit dem Sesshaftwerden des Menschen vor etwa 5000 Jahren begann auch deren Einfluss auf den Wald: Flächen wurden für Ackerland gerodet, Brenn- und Bauholz wurde entnommen, das Vieh im Wald gehütet.
Auf dem Waldgeschichtspfad lässt sich die wechselhafte Geschichte des Waldes in Norddeutschland gut nachvollziehen. Da geht es um Aufforstung und um die Probleme des Waldes in unserer heutigen Zeit, um Streugewinnung und einsame, längst vergessene Wegeverbindungen. Der Wanderer erfährt, was es mit dem Schootenwall auf sich hat und vieles mehr. Und auf seinem Weg durch den Schooten wird er sicher ofmals ins Schmunzeln geraten: Die lustigen Cartoons von Wolf-Rüdiger Marunde mit dem Wildschwein „Sudl“ lassen auch dem ernsthaftesten Thema eine lustige Seite abgewinnen.
Der Waldgeschichtspfad beginnt und endet am Parkplatz des Museumsdorfes Hösseringen.

Sonntag, 12. Februar 2017

Abschlussbroschüre

Die Abschlussbroschüre 2016 zum 25. Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" liegt vor.

Auf der Lichtmess-Bürgerversammlung hatten sich Interessenten gemeldet.

Die Broschüre umfasst 95 Seiten mit Grußworten, Hintergrundinformation und Berichten über die 33 Siegerdörfer.

Wer ein oder mehrere Exemplare möchte, meldet sich bitte bei Bernhard Witte.

Kontakt über Mail, Telefon, SMS, WhatsApp über die links angezeigten Verbindungen, gerne auch persönlich.

Samstag, 4. Februar 2017

Goldene Einhörner für Golddorf-Organisatoren-Team

Monika Neumann und Bernhard Witte auf Lichtmess Bürgerversammlung ausgezeichnet
Zwei Goldene Einhörner hat die Dorfgemeinschaft Böddenstedt alljährlich zu vergeben - und diesmal dürfen die beiden hölzernen Wappentiere sogar ein Jahr lang zusammen bleiben: Sie wurden Monika Neumann und Bernhard Witte im Rahmen der Lichtmess
Bürgerversammlung für ihren Einsatz im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ verliehen. Auch sonst stand die Bürgerversammlung im vollbesetzten Saal in Puck’s Gasthaus ganz im Zeichen des Wettbewerbes. „Gemeinsam haben wir dieses Ziel erreicht, das war und ist gute Teamarbeit und das hat auch die Jury erkannt“, sagte Bernhard
Witte in seinem Rückblick. Nur wenige Tage zuvor waren viele seiner Zuhörer noch gemeinsam in Berlin unterwegs, wo sie ihren großen Tag feierten, die Grüne Woche unsicher machten und mit zwei Reisebussen die Hauptstadt erkundeten. „Der Wettbewerb hat uns zusammen geschweißt und uns schwirren auch schon neue Ideen durch den Kopf. Zehn Jahre dürfe wir nicht mitmachen, aber die jungen Leute
hier im Saal können sich ja schon einmal Gedanken machen“, sagte Ratsherr Hans-Jürgen Drögemüller, der die Veranstaltung moderierte. Doch so ganz abgeschlossen ist die Sache noch nicht und schon bald wartet ein weiteres Event: In der Woche vor Ostern dürfen die Böddenstedter die Auftaktveranstaltung für die neue
Wettbewerbsrunde ausrichten. „Es gelingt ganz wenigen Dörfern, es zweimal zum Golddorf zu schaffen“, gratulierte Bürgermeister Hans-Hermann Hoff. Und Samtgemeindebürgermeister Thomas Schulz fügte hinzu: „Böddenstedt ist immer etwas besonderes. Erhaltet Euch die gute Dorfgemeinschaft.“
Einen Dankeschön-Sekt gab es für Friederike Kohnke für ihre Layouts und grafischen Arbeiten, die sie im Rahmen des Wettbewerbs kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Ausgezeichnet wurden auch Leo Bodach, „der immer da ist, wenn Unterstützung gebraucht wird“, Klaus Burlatis, der sich verlässlich um die Verpflegung kümmerte, und Karsten Hilmer. „Einer, den wir immer ansprechen konnten, insbesondere wenn starke Maschinen gebraucht wurden“, sagte Hans-Jürgen Drögemüller. Gedankt wurde darüber hinaus Jürgen Dreyer, der dafür sorgt, dass es im Dorf funkt und außerdem Computerkurse für jedermann anbietet, Heinrich Drögemüller jr. für seinen Einsatz für den Posaunenchor, und Ingrid Bauck für ihre unermüdliche und immer fröhliche Mitarbeit. Auch Otfried Dreyer und Walter Schenk wurde Dank ausgesprochen, für die Organisation der Arbeitsgruppe und die Pflege der Streuobstwiese.
Nun müssen die Böddenstedter entscheiden, wo sie ihre Plakette anbringen. Sicher wird sich am Dorfgemeinschaftshaus noch ein Plätzchen finden lassen.
Pastorin Ann-Kathrin Averbeck sprach über den Gottesdienst und die Jahreslosung und zum Schluss sorgte Jürgen Dreyer für Unterhaltung und hier und dort auch für Erheiterung mit einer Reise durch 820 Jahre Böddenstedter Geschichte. Erstmals erwähnt wurde zwar nicht der Ort Böddenstedt selbst, dafür aber das Flurstück Aßbruch im Jahr 1004 im Urkundenbuch des Klosters St. Michaelis zu Lüneburg. 1197 war es dann aber soweit, Böddenstedt wurde in einer Quelle erstmals namentlich genannt. Gerüchte und Mythen ranken sich um das Adelsgeschlecht, welches vor Jahrhunderten in Böddestedt ansässig war. Auf jeden Fall gab es einen Burchard von Bodenstedt, der um 1220 gelebt hat, angeblich soll es im Ort sogar ein Schloss gegeben haben. Und wer es noch nicht gewusst hat: Die vier Böddenstedter Urfamilien heißen Cohrs, Stolte, Schulenburg und Hilmer.