Freitag, 28. August 2015

Wie präsentieren sich andere Dörfer? Blick nach Güntersen

Liebe BöddenstedterInnen!

Wie stellen sich andere Dörfer vor? Hans-Jürgen war mit einer Gruppe kürzlich in Güntersen, um ein Dorf kennenzulernen, das ebenfalls am Wettbewerb teilnimmt. Hier stellen wir Euch Fotos vom dortigen Dorfrundgang vor, Hans-Jürgen wird sie am Montag beim Treffen erläutern.

Wir treffen uns wieder am Montag, 31. August um 19 Uhr im DGH. Ich kann leider wegen eines anderen Termins nicht dabei sein. Wir werden auf jeden Fall noch einmal Zettel an alle Haushalte verteilen.

Gisa, Mia und Rike sind dabei, die Jutetaschen für die Kommissionsmitglieder zu gestalten. Alles weitere dann persönlich!


 






Montag, 10. August 2015

"Zurück in die Zukunft"



Auf dem Heidehof in Böddenstedt wurde im Randbereich zur Mühlenstraße ein „Leuchtpfahl“ mit dem Titel Zukunft gesetzt. Dadurch wurde der zentrale Treffpunkt um die errichtete InfoZelle optisch und inhaltlich aufgewertet. Das Projekt mit den Leuchtpfählen steht im direkten Zusammenhang mit der Aktion „Fledermäuse im Dorf“. Farbige Fledermauskästen wurden an verschiedenen Gebäuden im Dorf angebracht. Die Dreiergruppe am Heidehof trägt den Projekttitel Zeitsprung und symbolisiert die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 







Im Rahmen des Wettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft wird das Fledermausprojekt im Stahlbachtal weiter ausgebaut. Auf dem blau-grünen Kunstpfahl am Heidehof wird das Thema Vergangenheit und Zukunft in verschiedenen Zeichnungen thematisiert. Eine Reise in die Vergangenheit kann man auch im Höhlenerlebniszentrum Iberger Tropfsteinhöhle im Naturpark Harz erleben. Alte Zeichnungen in der Tropfsteinhöhle finden sich auch auf dem Leuchtpfahl wieder und sind Symbol für einen Zeitsprung in die Vergangenheit.
Einige Fledermausarten verlassen im Herbst die Heideregion, um die kalte Jahreszeit in Höhlen zu verbringen. Dafür fliegen die Fledermäuse viele hunderte Kilometer, um in den feuchten, frostfreien Höhlen zu überwintern. Die Faszination Höhle
teilen sich Mensch und Tier und schaffen neue Begegnungs­stätten, wo jeder Tropfenfall die Zeit sichtbar macht. 

 

Der errichtete Leuchtpfahl Zukunft ist gleichzeitig allen Helfern gewidmet, die sich für das Projekt Unser Dorf hat Zukunft engagieren.
Frei nach dem Motto: Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart begreifen und die Zukunft gestalten.

Arbeitsgruppe: Das Dorf in der Landschaft.

Sonntag, 2. August 2015

Spielplatzneubau



Liebe Böddenstedter / innen

Es war 2014, in Böddenstedt fand das traditionelle Sportfest statt, da kamen Jens-Walter Schenk und Godecke Hilmer bei einem Glas Bier ins Gespräch. Beide waren sich einig, der Spielplatz und die Spielgeräte am Sportplatz sind in die Jahre gekommen und wenig einladend. Sie beschlossen, das möglichst bald zu ändern.

Nun ist zwar schon fast ein Jahr vergangen, aber die Initiatoren haben schon viel erreicht: Das Spielgerät kann man auf der Planungszeichnung vom Landschaftplaner Alexander Schrader bewundern, die Verantwortlichen vom VfL Böddenstedt konnten schließlich überzeugt werden, und, ganz wichtig, es konnten Sponsorengelder von „Ein Herz für Kinder“ eingeworben werden.

Bevor das Spielgerät von einer Fachfirma aufgestellt werden kann, sind noch einige freiwillige Arbeitseinsätze zu leisten. Die Kameraden aus Feuerwehr und Sportverein haben sich bereit erklärt, die alten Spielgeräte zu demontieren und den Spielplatz herzurichten.
Da die Finanzierung nicht komplett durch die Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ abgedeckt ist, ist dieses Vorhaben noch auf weitere Spenden angewiesen.
Tanja Schenk hat einen Spendenaufruf formuliert, der auch in unserer InfoZelle aushängt.
Liebe Mütter und Väter, Großmütter und Großväter, liebe Böddenstedterinnen und Böddenstedter, das ist ein großes Projekt für die Zukunft, das sich lohnt, unterstützt zu werden. Denn neben der Freude über dieses neue Spielgerät gewinnen wir auch ein kindgerechtes, sicheres und modernes Objekt, wo wir unsere Kleinen gerne spielen sehen werden.
Auch hier zeigt sich einmal mehr, mit Eigeninitiative, Kreativität und Gemeinsamkeit sind wir auf dem richtigen Weg, denn „Unser Dorf hat Zukunft“!

Text: Bernhard Witte
Foto: Tanja Schenk

Leuchtpfahl – „Brauner Bär“




In der Feldmark zwischen Böddenstedt und Hamerstorf wurde kürzlich ein Kunstpfahl gesetzt, der den Zugangsbereich zur Streuobstwiese prägt. Ähnlich wie ein Leuchtturm, nur mit bunten Farben, leitet der Leuchtpfahl den Weg vom Dorf in das angelegte Biotop.
Etwas LandArt zwischen den Feldern! Vor einigen Jahren hat Thomas Dorschner damit begonnen, alte ausgediente Weidepfähle zu bemalen, um sie anschließend in Landschaftsteile zu setzen, auf denen sich artenreiche Biotope entwickeln sollen.
Ein Pfahl für die Natur“, mit dieser Überschrift berichtete eine lokale Zeitung im Jahr 2012 erstmals über das farbige Wahrzeichen in der Schmetterlingswiese Olmsruh.
Aus einer Idee, mit Kunst auf schützenswerte Landschaftsteile aufmerksam zu machen, ist ein kleines Projekt entstanden:
 Lebensraum Kulturlandschaft
Gleichzeitig sind die farbigen Kunstpfähle eng mit der Aktion „Fledermäuse im Dorf“ verbunden, so dass aus Spendengeldern einige Fledermausquartiere beschafft werden konnten.
Der Pfahl in der Obstwiese trägt den Titel „Brauner Bär“. Elisabeth Schreiber aus Suderburg hat den Pfahl für einen guten Platz gespendet.
Auf farbigem Grund zieren goldene Motive den bearbeiteten Fichtenstamm. Schmetterlinge und Bärenkrallen verweisen auf einen Nachtfalter, der häufig am Nachthimmel fliegt.
Der Braune Bär ist ein kräftiger Nachfalter mit weißbraun gezeichneten Vorderflügeln. Seine Hinterflügel sind leuchtend rot mit schwarz, blau glänzenden Flecken. Der Braune Bär gehört zur Familie der Bärenspinner, eine Falterart, die ihren Namen nach den pelzig behaarten Raupen erhalten hat. Die Obstwiese in Böddenstedt bietet in Zukunft vielen Tag- und Nachtfaltern einen sicheren Lebensraum zwischen intensiv genutzten Feldern.

Weiterentwicklung: Die Errichtung weiterer Themenpfähle für das Projekt Unser Dorf hat Zukunft könnte dem Vorhaben weiteren Aufwind geben. So ist es gut vorstellbar, weitere farbige Leuchtpfähle in der dorfnahen Landschaft zu errichten. Die Kulturlandschaft im Stahlbachtal würde dadurch ein einzigartiges Gepräge erhalten.




Text Thomas Dorschner,  Bilder Thomas Dorschner und Monika Neumann