Sonntag, 24. August 2014

Totholz im Stahlbachtal

Totholz hat in der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes eine wichtige Funktion und ist ein Baustein im Stoffkreislauf. Totholz bietet vielen Insekten und Pilzen einen Lebensraum und trägt somit zur Artenvielfalt bei. Während im Nationalpark das Motto lautet „Natur Natur sein lassen“, und jeder abgestorbene Baum in der Landschaft verbleibt, findet man in den forstwirtschaftlich genutzten Wäldern Totholz in den Beständen
eher selten. In ausgewiesenen Naturschutzgebieten werden häufig Entwicklungsziele für Waldgebiete vorgegeben. Das Leitbild von 3 – 4 aufrechten oder liegenden Bäumen je Hektar wird angestrebt.

Im Stahlbachtal wurden kürzlich mehrere wegbegleitende Eichen gefällt. Im Rahmen des Projektes „Unser Dorf hat Zukunft“ sind einige Naturschutzmaßnahmen in der
Region geplant. In diesem Zusammenhang sollen die gefällten Eichen als Totholzstämme in der Landschaft platziert werden. Die fünf Meter langen Eichenstämme bieten dem Naturfreund gemütliche Orte des Verweilens, um die Natur im Wandel der Jahreszeiten zu erleben.

Die Region um Böddenstedt bietet Möglichkeiten, die vorhandenen Totholzstämme sinnvoll einzufügen, so dass sie ein markantes Teilstück des Landschaftsbildes werden.

Fotos und Zeichnungen: Thomas Dorschner
Text: Bernhard Witte und Thomas Dorschner

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen