Donnerstag, 28. August 2014

Hexenkraut und Feuerwanzen

Kürzlich fand wieder eine Naturwanderung zum Erkennen von Heilkräften in der Natur statt. Kräuterfrau Manuela Arndt aus Bargfeld, Thomas Dorschner vom NABU und Schmetterlingsexpertin Dr. Helga Göttsche erkundeten mit Gästen die Natur im Stahlbachtal zwischen Böddenstedt und Bahnsen. Unterwegs wurde viel Wissenswertes über die Geheimnisse von Pflanzen und Tieren vermittelt. Den ausführlichen Bericht habe ich, um die Reichweite zu erhöhen, im Blog Suderburger Land veröffentlicht.

Sonntag, 24. August 2014

Achtung Satire!



Astbruch und Wolfsalarm

Unser Dorf hat Zukunft, wenn da nicht die leidigen Gefahrenquellen wären, die am Dorfrand lauern.
Die Gefahrenquellen im Suderburger Land gliedern sich wie folgt:

- Gefahr, durch Fallobst und Astbruch erschlagen zu werden
- Gefahr, von Wölfen angegriffen und zerrissen zu werden
- Gefahr, in der Amtsstube zugrunde verordnet zu werden

Wie gut, dass es Experten bei der Gemeinde Suderburg gibt, die den Blick für die tödliche Gefahr haben. Morsche Äste im dichten Kronendach alter Bäume werden mit geschultem Adlerauge erkannt und als Objekt des Unheils ausgewiesen. Sicherheit muss sein: Alle Fluchtwege, auch in ländlichen Regionen, müssen gefahrenfrei begehbar sein. Man stelle sich vor, eine Mutter mit Kinderwagen wird von einem Wolfsrudel durch das Stahlbachtal gehetzt. Dann muss auf den Fluchtwegen die sogenannte Verkehrssicherungspflicht gewährleistet sein. Morsche Äste könnten flüchtende Personen oder beutegreifenden Jägern im Naturerlebnisraum mittleres Stahlbachtal erschlagen und so das Gleichgewicht in der Nahrungskette beeinflussen. Erfahrene Landfrauen empfehlen bei täglichen Spazierfahrten mit dem Kinderwagen kleinere Mengen Schlachtabfälle mitzuführen. Bei Bedrohung durch große Beutegreifer können Futtergaben in Form von portionierten Innereien ausgelegt werden. Die drohende Wolfsgefahr wird dadurch gemindert und gibt Möglichkeiten zur Flucht aus der Gefahrenzone. Für den Transport eignen sich besonders die praxiserprobten Tupperdosen, die sich bei drohender Gefahr leicht öffnen lassen. Mit großer Begeisterung werden die Seminare für Plastedosen besucht. Das Modell AMAROK hat sich bereits in der Praxis bewährt und wurde im Rheinmetallgebiet erfolgreich von Landfrauen getestet. Mit dem Erwerb einer Fleischdose erhalten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat als anerkannte Wolfsberaterin und werden Botschafter für die heimische Natur. Für die Ausweisung verkehrssicherer Fluchtwege mussten auf behördlicher Anweisung einige alte Eichen im Stahlbachtal gefällt werden. Für die Errichtung eines Zentrums für Wolfssicherheit und Zusammenarbeit ist ein Hindernisparcours geplant. Die fünf Meter langen Totholzstämme werden zum Hürdenlauf im Gelände platziert. Auf dem Übungsgelände zwischen den Feldern können Jungmütter mit Kinderwagen für die Begegnung mit dem Wolfsrudel trainieren. Den Bau von Wassergräben und kleinen Feuchtbiotopen soll durch die Bingo-Umweltlotterie finanziert werden. In Absprache mit der Jägerschaft sollen Hochsitze zu leicht erreichbaren Fluchttürmen umgebaut werden. Der Tourist in der Lüneburger Heide hat so die Gelegenheit, ein einzigartiges Naturschauspiel zu genießen. Einheimische Frauen flüchten mit Kinderwagen durch die Landschaft und verteilen einhändig Fleischpakete an hetzende Wolfsrudel in der aktiven Jagdphase.

Unser Dorf hat Zukunft, weil der Ort starke Frauen hat, die sich gut trainiert möglichen Wolfsattacken stellen, sowie kompetente Sicherheitsbeauftragte aus der zuständigen Gemeinde, die gleichzeitig die Landschaftsgestaltung in der Region übernehmen und so für baumfreie Fluchtwege zwischen den Feldern sorgen.

Der Experte für Kulturlandschaften rät trotzdem zur Vorsicht.
Grizzly Jones

Totholz im Stahlbachtal

Totholz hat in der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes eine wichtige Funktion und ist ein Baustein im Stoffkreislauf. Totholz bietet vielen Insekten und Pilzen einen Lebensraum und trägt somit zur Artenvielfalt bei. Während im Nationalpark das Motto lautet „Natur Natur sein lassen“, und jeder abgestorbene Baum in der Landschaft verbleibt, findet man in den forstwirtschaftlich genutzten Wäldern Totholz in den Beständen
eher selten. In ausgewiesenen Naturschutzgebieten werden häufig Entwicklungsziele für Waldgebiete vorgegeben. Das Leitbild von 3 – 4 aufrechten oder liegenden Bäumen je Hektar wird angestrebt.

Im Stahlbachtal wurden kürzlich mehrere wegbegleitende Eichen gefällt. Im Rahmen des Projektes „Unser Dorf hat Zukunft“ sind einige Naturschutzmaßnahmen in der
Region geplant. In diesem Zusammenhang sollen die gefällten Eichen als Totholzstämme in der Landschaft platziert werden. Die fünf Meter langen Eichenstämme bieten dem Naturfreund gemütliche Orte des Verweilens, um die Natur im Wandel der Jahreszeiten zu erleben.

Die Region um Böddenstedt bietet Möglichkeiten, die vorhandenen Totholzstämme sinnvoll einzufügen, so dass sie ein markantes Teilstück des Landschaftsbildes werden.

Fotos und Zeichnungen: Thomas Dorschner
Text: Bernhard Witte und Thomas Dorschner

Mittwoch, 20. August 2014

Nächstes Treffen

Liebe Böddenstedterinnen und Böddenstedter,

die Infoveranstaltung zu den Planungen der DB findet am 25. September um 18 Uhr in der Stadthalle Uelzen statt. Es sollten möglichst viele von uns hingehen. Die nächsten Montagstermine nach den Ferien wären der 15. oder der 22. September. Meldet Euch bitte bei mir zur Verabredung eines Termins. Bis dann!
Eure Christine

Montag, 11. August 2014

Neue Infos zur Bahntrasse

Liebe Böddenstedterinnen und Böddenstedter,

ich habe am Freitag an einer Info-Veranstaltung mit Kirsten Lühmann (MdB, SPD) teilgenommen. Meine Mitschrift (Stichwortartig) findet sich auf der Seite für die Bahntrasse.
Wir haben verabredet, dass wir uns nach den Sommerferien an alter Stelle (am Sportplatz, wenn wir weiterhin dort tagen dürfen) treffen, unser Vorgehen besprechen und Argumente sammeln, die wir als Dorfgemeinschaft vorbringen können. Es wäre schön, wenn weitere Mitstreiter dazukommen. Ich melde mich wegen des Termins.
Hat jemand ein Foto vom Termin mit Frau Lühmann in Suderburg?

Unsere Planungen für das Naturprojekt Stahlbachtal schreiten ebenfalls voran. Dazu schreibe ich demnächst noch etwas auf.

Also, bis dann!
Eure Christine

Mittwoch, 6. August 2014

Keine Infoveranstaltung der Bahn in Suderburg

Unser Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Schulz hat am 27. Juni die Bahn angeschrieben mit der Bitte um eine Info-Veranstaltung im Suderburger Land. Das Anschreiben und die Antwort können hier heruntergeladen werden. 

Samstag, 2. August 2014

Plakate und Protest

Neue Infos zur Trassenplanung Bahn:

1. Am Mittwoch, 6. August werden im Schützenhaus Hamerstorf gemeinsam Plakate für eine kleine Demo anlässlich des Besuches von MdL Kirsten Lühmann gebastelt. Infos dazu bei F. Kaune: 05808 689.

2. Es wäre schön, wenn am Freitag, 8. August von 17 bis 19 Uhr von möglichst viele Bürgerinnen und Bürger am Stand bei Frau Lehmann auftauchen würden, um ihre Fragen und Bedenken zu formulieren und / oder ihrem Protest Ausdruck geben.

3. Ein ganz neuer Vorschlag für eine Neukonzeption der Neubaustrecke ist hier zu finden:

Verfasser und Copyright: Markus Gröbe, Liselotte-Herrmann-Str. 11, 10407 Berlin | http://mgrobe2.free.fr/ | 1998 - 2014, Stand 1.5.2014
http://mgrobe2.free.fr/Plaedoyer_fuer_eine_Neukonzeption_der_Neubaustrecke_Hannover_Hamburg_Bremen_+_Karten.pdf

4. Die angegebenen Links waren falsch. Hier die richtigen Adressen:

Der richtige Link, wo man die komplette Machbarkeitsstudie mit den Datei-Anlagen, wie Streckenverlauf, Schallmessung, Luftbildaufnahmen etc findet lautet:
http://korridor-hbh.die-bahn-baut-im-norden.de/index.php

Den 150 Seiten starken Erläuterungsbericht kann man dort in den Unterordnern finden,
oder direkt unter diesem link: http://korridor-hbh.die-bahn-baut-im-norden.de/files/Anlage_02_Erl%C3%A4uterungsbericht/MS_00_T_Bericht.pdf

Der direkte link zu der Isophonendarstellung, also die Ausbreitung des Lärms neben dem Streckenverlauf lautet:
http://korridor-hbh.die-bahn-baut-im-norden.de/files/Anlage_07_Pl%C3%A4ne_Variante_NBS_Ashausen-Suderburg/7.3_Isophonendarstellung/Isophonen_NBS_Ash-Sud.pdf