Montag, 19. Mai 2014

Kraniche und Feuersalamander

Es war schon am Ostermontag, der Familienbesuch war abgereist und wir brachen zu einem kleinen Spaziergang auf. Die Sonne, die sich den ganzen Tag nur spärlich zeigte, ließ ihr Licht jetzt am Abend durch die größer werdenden Wolkenlücken blitzen.
Sogar unser Kater begleitete uns ein Stück des Weges und inspizierte vorsichtig die Brücke über den Stahlbach. Er blieb dort zurück und wir setzten unseren Weg zum Varrenbleck fort. Das junge Grün erstrahlte im Abendlicht und wir genossen schweigend die Stille der Natur.
Da entdeckten wir plötzlich eine Bewegung auf der Wiese – Kraniche! Noch vorsichtiger als zuvor, die Kamera in Bereitschaft, das Fernglas zur Hand, versuchten wir unauffällig weiter zu kommen. Heute hatten wir Glück und konnten die Kraniche bei ihrer Federpflege in Ruhe beobachten und fotografieren.
Bald erreichten wir den Ausgangspunkt unserer Rundwanderung und sahen uns aufmerksam am Weg- und Waldrand um. Noch einmal war das Glück mit uns, als wir einen Feuersalamander entdeckten. Schön, dass wir diese selten gewordenen Tiere gelegentlich zu sehen bekommen.

Text und Fotos: Bernhard Witte

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