Freitag, 30. Mai 2014

Von der Natur inspiriert

Gestern hat es den ganzen Tag geregnet und heute, wo der Feiertag vorbei ist, scheint die Sonne. Einer, der die Wetterkapriolen in Kunst umsetzt, ist unser junger Böddenstedter Fotograf Sebastian Dreyer. Hier wieder eine Kostprobe seiner schönen Fotos. Eine Ausstellung mit seinen Bildern beim Dorfrundgang wäre doch ganz prima.

Unsere Bewerbung ist nun auch in guten Händen. Herr Partzsch teilte mir mit, dass der Termin für die Begehung durch die Kommission noch nicht feststeht. Es wird wohl die zweite Julihälfte sein. Wir haben 90 Minuten, um die Damen und Herren zu überzeugen! Wir sollten uns an das Zeitlimit unbedingt halten.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Unsere Bewerbungsunterlagen sind fertig!

Da habe ich heute noch ganz schön dran geschwitzt! Ich hoffe, ich habe keine Korrektur vergessen und alles, was wir besprochen haben, ist drin. Morgen bringe ich unsere Bewerbung persönlich zu Herrn Partzsch ins Kreishaus nach Uelzen, ich habe es schon abgesprochen.

Wer unsere Bewerbungsunterlagen gerne lesen möchte, kann sie hier  downloaden. Viel Spaß!

Und nicht vergessen: Am 10. Juni geht es weiter. Wir wollen dann den Rundgang planen. Also, bis dann!
Eure Christine

Mittwoch, 28. Mai 2014

Einhorninvasion

In Böddenstedt sind bekanntlich die letzten Einhörner zuhause. Unser Dorf ist quasi ein Nest der grazilen Tiere, um die sich so viele Mythen ranken. Das hat dazu geführt, dass es eine Reihe von Wappen Böddensteder Familien gibt, auf denen das Einhorn seinen Platz gefunden hat. Cord Drögemüller hat mir dankenswerterweise Abbildungen dazu zur Verfügung gestellt, die an dieser Stelle nach und nach gezeigt werden sollen. Hier als erstes das Wappen der Familie Stolte, Am Dorfkrug.
Die Besonderheit dieses Wappens ist die Darstellung der Einhörner in der Art der hölzernen Pferdeköpfe, die früher oft die Häuser in der Lüneburger Heide zierten. Ihre Bedeutung ist bis heute nicht hinlänglich geklärt.

Montag, 26. Mai 2014

Sektempfang unter freiem Himmel

Heute gab es Sekt für das fleißige Wettbewerbsteam. Danke Bernhard und Monika, das war eine Super-Idee. Wir sollten das jetzt immer so halten :)
Unsere Antragsunterlagen sind dank der guten Zuarbeiten aller fast fertig, Christine erledigt morgen noch die Restarbeiten und dann ist die Gemeinde gefragt. Herr Schulz hat sich bereit erklärt, die statistischen Werte nachzutragen.
Auch dafür ein Dankeschön.

Wir legen dann eine kleine Pause ein und treffen uns am Dienstag nach Pfingsten, 10. Juni, um 19 Uhr wie gewohnt am Sportplatz. Dann soll es mit den Einzelheiten der Planung des Rundganges losgehen. Wir freuen uns auf viele Ideen!

Sonntag, 25. Mai 2014

Chef der Mühlenstraße

In unserem Blog möchten wir hin und wieder wichtige Persönlichkeiten vorstellen. Heute soll der Anfang mit dem "Chef der Mühlenstraße" gemacht werden. Der haarige Bursche hier, mit dem ausgefransten Ohr und dem scharfen Blick, lässt natürlich keinen Zweifel daran, dass er diesen Rang beansprucht. Ok, Pumba, Du bist der König von Böddenstedt.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Kein Wolkenkuckucksheim

Ein bisschen sieht es ja aus wie das Haus vom Nikolaus. Aber das soll so sein, schließlich ist es ein lustig-bunter Hingucker - das Baumhaus der Fa. Schenk in der Mühlenstraße. Mit Bäumen haben die Schenks auch sonst viel zu tu, schließlich dreht sich im Unternehmen fast alles um Holz.
Der Bau von Holzhäusern steht im Mittelpunkt der Zimmerei, Holzrahmenbau, Dachsanierung, Dachdeckerei und vieles mehr rund ums Bauen kommt hinzu.

"Werte schaffen und erhalten" ist das Motto der Firma Schenk - und wir finden, es passt ganz prima auch zu unserem Wettbewerb.

Aus der Region

In und rings um Böddenstedt gibt es eine Menge zu entdecken. Schaut gerne auch einmal beim Suderburger Land vorbei, hier werden regelmäßig kleine Geschichten aus der Region gepostet: http://suderburgerland.blogspot.de
Gestern haben wir beispielsweise über eine Rettungsaktion für Vogelküken berichtet.

Dienstag, 20. Mai 2014

Abendstimmung am Varrenbleek

So habe ich dieses Bild getauft. Der Fotograf ist Sebastian Dreyer, der auf seinen Streifzügen rund um Böddenstedt die Kamera immer dabei hat und wunderbare Motive festhält. Es wäre doch schön, wenn wir bei den nächsten offenen Gärten oder zu einer anderen Gelegenheit vielleicht eine kleine Ausstellung mit seinen Bildern machen könnten? Vielleicht hat jemand eine Idee dazu.

Montag, 19. Mai 2014

Feilen an den Formalitäten

Formalitäten standen beim heutigen Treffen an, denn bis Ende Mai müssen wir die kompletten Antragsunterlagen an die Gemeindeverwaltung abgegeben haben. Gut, dass Gemeindedirektor Friedhelm Schulz spontan zu unserem Treffen am Sportplatz gekommen ist. Er konnte uns hilfreiche Tipps in Sachen Abwicklung und Genehmigungen geben. Mit unseren Texten für die Kommission sind wir gut voran gekommen. Besonderer Dank gilt Burkhard Drögemüller, der uns mit umfangreichen Informationen versorgt hat. Wir haben uns den kommenden Dienstag als Abgabetermin der Unterlagen gesetzt, unser Treffen am Montag zuvor soll der Schlussredaktion dienen.
Abends kam dann noch Sebastian Dreyer vorbei, der Bilder für die Arbeitsgruppe und den Sportverein mitgebracht hat. Sobald die Texte dazu fertig sind, werden sie an dieser Stelle veröffentlicht. Es lohnt also, immer mal wieder hereinzuschauen. Bis dann!

Treffen heute abend

Liebe Leute,

wir treffen uns heute wieder um 19 Uhr in der Sporthalle. Wir wollen die Ausschreibungsunterlagen fertigstellen. Weitere Mitstreiter sind herzlich willkommen! Und immer daran denken: Wer eine schöne Geschichte für unseren Blog hat, gerne an Christine geben. Wir haben schon richtig viele Zugriffe, davon 1738 aus Deutschland, 109 aus den USA und weitere aus Kolumbien, Frankreich, Dänemark, England, Philippinen und Schweden.

Also, bis heute Abend!

Kraniche und Feuersalamander

Es war schon am Ostermontag, der Familienbesuch war abgereist und wir brachen zu einem kleinen Spaziergang auf. Die Sonne, die sich den ganzen Tag nur spärlich zeigte, ließ ihr Licht jetzt am Abend durch die größer werdenden Wolkenlücken blitzen.
Sogar unser Kater begleitete uns ein Stück des Weges und inspizierte vorsichtig die Brücke über den Stahlbach. Er blieb dort zurück und wir setzten unseren Weg zum Varrenbleck fort. Das junge Grün erstrahlte im Abendlicht und wir genossen schweigend die Stille der Natur.
Da entdeckten wir plötzlich eine Bewegung auf der Wiese – Kraniche! Noch vorsichtiger als zuvor, die Kamera in Bereitschaft, das Fernglas zur Hand, versuchten wir unauffällig weiter zu kommen. Heute hatten wir Glück und konnten die Kraniche bei ihrer Federpflege in Ruhe beobachten und fotografieren.
Bald erreichten wir den Ausgangspunkt unserer Rundwanderung und sahen uns aufmerksam am Weg- und Waldrand um. Noch einmal war das Glück mit uns, als wir einen Feuersalamander entdeckten. Schön, dass wir diese selten gewordenen Tiere gelegentlich zu sehen bekommen.

Text und Fotos: Bernhard Witte

Donnerstag, 15. Mai 2014

Wanderung durchs Stahlbachtal

Am 11. Mai um 14 Uhr fanden sich 17 Interessierte am Treffpunkt Gärtnerei am Alten Suderburger Weg ein, um an einer Begehung des geplanten Rundwegs durch den "Erlebnisraum Stahlbachtal Mitte" teilzunehmen. Aufmerksam geworden durch den Zeitungsartikel, waren sogar Wanderer aus Hamerstorf und Suderburg dabei.
Bernhard Witte begrüßte die Wandergruppe und erläuterte die Aktion vor dem Hintergrund des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft": Vom Treffpunkt aus solle die Wanderung Weg Richtung Hamerstorf führen. Zusätzlich könne ein Bügerpfad von der Einmündung des alten Suderburger Weges Richtung Ortsausgang nach Suderburg links der Straße bis zur Kurve errichtet werden.
So erreichte man ungefährdet neben der Straße den Weg über die 2009 wieder errichtete Brücke zum Allerkamp, oder könne den Weg Richtung Farrenbleck fortsetzen. Damit der Wanderweg nach Hamerstorf als Rundwanderweg mit variabler Weglänge ausgelegt werden kann, war im Vorfeld in einer Arbeitsgruppe überlegt worden, an welcher Stelle eine Bachquerung entstehen könnte.
Thomas Dorschner stellte die Besonderheit einer solchen Querung vor und beschrieb sehr anschaulich das Durchwandern einer schmetterlingsreichen Hochstaudenflur, die so in den Stahlbach-Wiesen entstehen könnte. Hier bot Otfried Dreyer an, den Verlauf des Wanderwegs über seinen Wiesenabschnitt von Hamerstorfer Weg zur Feuerwehr-Scheune zu ermöglichen. Da sich im Bereich der Feuerwehr-Scheune sehr schöne, hohe Eichen befinden, erklärte Dorschner, dass hier Fledermauskästen angebracht werden und so die Aktion "Fledermäuse im Dorf" sehr gut ergänzt werden könnte. Ebenso sinnvoll wären weitere Fledermauskästen an der gegenüberliegenden Seite am Hamerstorfer Weg. An einer weiteren Wiese, die bereits aufgrund der dauerhaften Vernässung sehr starken Binsenwuchs zeigt, ließe sich ein Wiesenweiher anlegen. Ein Froschkonzert an lauen Sommerabenden und farbenprächtige Libellen, die im Licht der Abendsonne nach Insekten jagen, würden eine Wanderung sicher bereichern. Vielleicht lässt sich der Rundwanderweg einmal als Schleife erweitern, so dass man wählen kann, ganz bis Hamerstorf beidseitig des Stahlbachs die Natur zu genießen.

Text und Fotos: Bernhard Witte

Dienstag, 13. Mai 2014

Perspektivwechsel

Gelb-grüner Farbrausch: Auch aus ungewöhnlicher Perspektive macht Böddenstedt eine gute Figur. Klar, auch in unserem Dorf ist nicht alles nur gut und schön. Wir wollen im Rahmen des Dorfwettbewerbes auch aufzeigen, wo Dinge im Argen liegen und was besser gemacht werden könnte. Wir würden uns über Hinweise und Anregungen freuen.

Montag, 12. Mai 2014

Wieder einen Schritt weiter

Heute ist unser Team wieder einen Schritt weiter gekommen. Danke allen, die beim Treff dabei waren! Wir haben einen Entwurf für das Leitbild formulieren können und uns mit dem Fragebogen beschäftigt. Hier eine Bitte an die Arbeitsgruppen: Gebt Eure Ideen und Materialien an Christine weiter, die an der Präsentation arbeitet.
Unser nächstes Treffen findet am 19. Mai um 19 Uhr wieder im Sportlerheim statt. Wir freuen uns auf eine ebenso große und kreative Runde wie heute. Bis dann!

Sonntag, 11. Mai 2014

Wer kommt denn da angeritten?

Rund um Böddenstedt gibt es schöne Reit- und Wanderwege. Für einen kleinen Ausflug in die Natur - egal, ob zu Fuß oder hoch zu Ross - ist die Ortheide ein lohnenswertes Ziel. Hinaus aus dem Dorf und an einer kleinen Ackerfläche vorbei in Richtung Wäldchen kommt der Wanderer zunächst am Friedhof entlang. 
Von dort aus führen mehrere Wege durch die alte Heidefläche, die heute ein lichtes Wäldchen bedeckt. Wer möchte, kann daraus einen Rundwanderweg machen.

Freitag, 9. Mai 2014

Die Farben des Frühlings

Der Frühling verzaubert das Land. Auch unser Dorf freut sich über bunte Blütenpracht, so wie hier in der Bahnser Straße.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Wanderung durchs Stahlbachtal

 Zu einem Rundgang durch den Erlebnisraum Stahlbachtal laden wir alle Interessierten am Sonntag, 11. Mai ein. Start ist im 14 Uhr an der Gärtnerei Busse am alten Suderburger Weg. Die Wanderung wird etwa eine Stunde dauern, festes Schuhwerk ist empfohlen.
Das nächste Treffen zum Thema Dorfwettbewerb findet am Montag, 12. Mai um 19 Uhr im Sportlerheim Ortheide statt.

Dienstag, 6. Mai 2014

Wo die Piratenfahne weht

Kinder willkommen: In Böddenstedt kann man nicht nur gut wohnen, sondern auch gut spielen (und wenn es mal laut wird, dann macht das nichts).
Unser Dorf ist - das gehört auch zu unserem Leitbild -  ein kinderfreundliches Dorf. Neben den vielfältigen Möglichkeiten für Kinder, sich hier im Ort und der Natur ringsum auszutoben, wird bald noch ein Angebot hinzukommen.
In unserer geplanten Bücherausleihstation im Dorfgemeinschaftshaus soll künftig ab und zu zum Vorlesen eingeladen werden. Ob Märchenstunde oder Abenteuergeschichte - die Kinder dürfen sich auf spannende Stunden freuen!

Sonntag, 4. Mai 2014

Dreizimmerwohnung mir Ausblick

Fledermäuse bekommen Tagesquartiere in Böddenstedt
Zwei Kammern mit Nischen, ein Spitzzimmer und jede Menge Aussicht - die neuen Fledermauskästen, die demnächst an geeigneten Plätzen in Böddenstedt aufgehängt werden sollen, enthalten jede Menge Komfort für die „Kobolde der Nacht“.
Gebaut wurden die Kästen von Walter Schenk in der betriebseigenen Werkstatt der Fa. Schenk, die Idee lieferte Naturschützer und NABU-Mitglied Thomas Dorschner. Nun fand sich ein Team zusammen, um die buntbemalten Kästen zu präsentieren und bei den Böddenstedtern um Hängeplätze zu werben.
Mit dabei sind neben den Initiatoren Walter Schenk und Thomas Dorschner Bernhard Witte und Monika Neumann sowie Ottfried Dreyer.
Wie bei der Inneneinrichtung ist auch mit der Bemalung der bunten Kästen nichts dem Zufall überlassen. „Die letzten Einhörner gibt es in der Region Böddenstedt“, sagt Thomas Dorschner und meint damit das Böddenstedter Ortswappen, das das Fabeltier mit magischen Kräften im Mittelpunkt hat. Einst führten die Ritter von Bodenstede ein rotes Einhorn im Schilde. Elfenbeinweiße Einhörner zieren nun auch die flachen Sommerquartiere für die Fledermäuse, die sich zusammen mit Glühwürmchen und Feuersalamandern die feuchten Wald- und Wiesensäume um den kleinen Heideort teilen. Auf der Jagd nach Insekten fliegen insbesondere im Stahlbachtal verschiedene Fledermausarten durch die vielfältige Kulturlandschaft. Gut geeignet für die Aufhängung der Kästen sind landwirtschaftliche Gebäude. Die Innenaufteilung ist besonders für die Aufzucht der Jungen von Vorteil, denn Fledermäuse mit Nachwuchs streiten sich gerne. „Oft herrscht richtiger ‚Zickenkrieg‘ in der Enge der Verstecke“, weiß Thomas Dorschner. Die Zeit der Jungenaufzucht verbringen die Weibchen in sogenannten Wochenstuben. Im Laufe des Sommers werden die Quartiere öfters gewechselt.
Fledermäuse stellen hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Parkähnliche Landschaften mit Wiesen, Wäldern und Gewässern sind bevorzugte Jagdgebiete für die meisten Fledermausarten. Artenreiches Grünland auf trockenen Standorten ist selten geworden. Mit Verlust der blütenreichen Wiesen verschwinden auch die Insekten und somit die Nahrungsgrundlage der Fledermäuse. Der Einsatz von Pestiziden verringert zusätzlich das Nahrungsspektrum der Fledermäuse und führt in kühlen feuchten Sommern zum Rückgang der Bestände. Giftstoffe werden zudem über die Muttermilch an die Jungen weitergegeben. In manchen Jahren ist der Verlust der Wochenstuben sehr hoch. Das Projekt „Fledermäuse im Dorf“ mit dem Symbol des Einhorns soll auf die Situation in der Natur aufmerksam machen und neue Lebensräume schaffen. „Das Einhorn an der Scheunenwand soll Menschen begeistern und zum Botschafter werden für eine vielfältig gestaltete Natur mit Zukunft“, so Thomas Dorschner.

Freitag, 2. Mai 2014

Ziehbrunnen zur Zierde

In Böddenstedt gibt es noch zwei alte Ziehbrunnen. Beide sind nicht auf den ersten Blick zu sehen, denn sie liegen ein wenig versteckt auf den Grundstücken. Dieser hier ist in der Mühlenstraße zu finden.  Ziehbrunnen waren früher beliebte Treffpunkte zum klönen. Für uns heute ist die Vorstellung, jeden Eimer Wasser erst umständlich füllen und zum Haus tragen zu müssen, schon ziemlich fremd geworden. Sie macht vielleicht bewusst, was für einen Luxus es bedeutet, Wasser - noch dazu warmes - zu jeder Tageszeit und in ausreichender Menge zur Verfügung zu haben. In Kriegszeiten war es üblich, Brunnen zu vergiften, um der Bevölkerung die Lebensgrundlage zu entziehen.  Insofern ist es doch gut, dass die Ziehbrunnen heute nur noch zur Zierde dienen!